Smartphones sind aus dem heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie haben sich zu echten Allzweck-Werkzeugen für die Kommunikation entwickelt. Ob telefonieren, Mitteilungen schreiben und empfangen, Dateien versenden oder öffnen, durch den Großstadtdschungel navigieren, Musik hören oder Videos zu schauen – es gibt kaum etwas, was die kleinen Alleskönner nicht bewältigen.

Begrenzung erfährt das Leistungsspektrum lediglich durch die jeweilige Akkuleistung. Dabei scheint genau dieses Bauteil in der Vergangenheit nur die geringste Verbesserungsrate erfahren zu haben.

Nach Aussagen der Experten ist es tatsächlich so, dass die Akkus im Vergleich zu den anderen Leistungsangeboten eines modernen Handys am wenigsten von Innovationen profitiert haben. Andererseits ist festzuhalten, dass ohne die ständige Optimierung der Lithium-Ionen-Technologie der heutige Standard noch lange nicht möglich wäre.

Die besten Pflegetipps für Smartphone-Akkus

Um die Leistungsfähigkeit der Akkus zu verbessern, lohnt es sich, einige Tipps zu berücksichtigen und beim Gebrauch des Smartphones zu beherzigen. Vor allem bedeutet es aber auch, sich von vielen Halbwahrheiten zur richtigen Behandlung von Smartphones zu verabschieden. So tritt der sogenannte Memory-Effekt – im Gegensatz zu den Nickel-Cadmium-Akkus – bei der Lithium-Ionen-Variante nur in sehr abgeschwächter Form auf. Deshalb muss der Akku auch nicht ständig und regelmäßig vollkommen entleert werden. Eher wird damit die Performance sogar geschwächt, denn die Lebensdauer des Akkus verlängert sich sogar, wenn er nicht vollständig heruntergefahren wird.

Smartphone aufladen

In Zukunft sollen Smartphone Akkus innerhalb einer Minute geladen werden können

Genauso wenig ist es notwendig, die Erstaufladung nach dem Kauf über zehn Stunden durchzuführen. Diese Empfehlung, die in der Vergangenheit für die Handys der vorigen Generation durchaus eine Daseinsberechtigung hatte, ist bei der neuen Akku-Generation überflüssig geworden. Selbstverständlich führt auch die Beladung über den USB-Anschluss nicht zu einer geringeren Leistungsfähigkeit des Akkus. Da die Ladeelektronik, die den Ladevorgang technisch steuert und überwacht, direkt im Smartphone sitzt, ist ein Überladen unmöglich.

Vielmehr sollte darauf geachtet werden, dass die Geräte, die mit den Lithium-Ionen-Zellen befeuert werden, nicht vollständig aufgeladen sein, wenn sie eine Zeit lang nicht eingesetzt werden. Natürlich sollten auch Temperaturextreme wie Hitze oder Kälte bei der Lagerung ausgeschlossen sein. Vielmehr sollte der Akku entnommen werden und unter den beschriebenen Voraussetzungen gelagert werden.

Neue Akku-Technologien werden kommen

Wer sich an diese Verhaltensregeln hält, kann davon ausgehen, dass sich sein Gerät über eine lange Lebensdauer bei ihm bedankt. Natürlich ist es durchaus hilfreich, wenn die grossen Energiefresser wie Bluetooth, GPS-Ortung und andere beliebte Features stets dann ausgeschaltet bleiben, wenn sie nicht ausdrücklich gefordert sind. Dazu aber mehr in einem anderen Kapitel.

Ansonsten sollten wir uns darüber im Klaren sein, dass die Batterien-Entwicklung langsam aber stetig fortschreitet und wir noch eine Zeitlang mit der aktuellen Generation vorlieb nehmen müssen. Mehr darüber erfahren Sie beim Akku-Experten CMoosbrugger.at in diesem Blogbeitrag. Jaja, bald können wir unser Smartphone innerhalb von einer Minute aufladen 🙂