Die Zahlen trügen: auch wenn der Prozentsatz der österreichischen Körperschaftssteuer lediglich 25% beträgt und somit direkt hinter europäischen Steuerparadiesen wie Irland oder Luxemburg liegt, müssen Unternehmen in Österreich mit diversen anderen Steuern und Abgaben rechnen, die die Gesamtbesteuerung in die Höhe schnellen lassen.

Hier ist guter Rat nicht teuer, sondern wertvoll: ein Steuerberater kann Unternehmen helfen, Steuern und Abgaben zu sparen und durch Abschreibungsbeträge den Gesamtsteuersatz niedriger ausfallen lassen.

Abschreibungsmöglichkeiten

Durch diverse Abschreibungsmöglichkeiten sinkt die effektive Steuerlast österreichischer Unternehmen. Allerdings kommen diese Abschreibungsmöglichkeiten nicht für jedes Unternehmen in Frage.

Unternehmen, die auf ein starkes, internes Aus- und Weiterbildungsprogramm setzen, können vom Bildungsfreibetrag profitieren. Dieser kann bis zu 20% der gesamten betrieblichen Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen betragen. Dabei muss es sich nicht lediglich um externe Weiterbildungsprogramme handeln, auch interne Schulungen werden im Freibetrag berücksichtigt.

Die Bildungsprämie ist eine Alternative zum Bildungsfreibetrag und wird direkt dem Abgabenkonto des Unternehmens gut geschrieben. Das kann in einigen Fällen günstiger sein, beispielsweise für Unternehmen, die keine steuerpflichtigen Gewinne erwirtschaften. Ein Steuerberater kann berechnen, welche Alternative hier angebracht ist.

Weiterhin können ausbildende Unternehmen aus dem Baugewerbe von einer besonderen Lehrlingsprämie profitieren. Für Ausbildungsberufe wie Maurer, Tiefbauer oder Schalungsbauer gibt es zusätzlich zur staatlichen Basisförderung ein Plus von 1.500 € pro Lehrling und Lehrjahr.

Unternehmen, die in den Bereichen Forschung und Entwicklung tätig sind, können vom sogenannten Forschungsfreibetrag profitieren. Dieser beträgt jährlich 10% des Gesamtbetrages der innerbetrieblichen Forschung und der Auftragsforschung.

Ein weiterer Vorteil für österreichische Unternehmen ist der Verlustvortrag. Verluste können zeitlich unbegrenzt als Sonderausgaben bei der Gewinnermittlung berücksichtigt werden, kurz gesagt: periodenübergreifend. Somit können Verluste durch Gründungskosten beispielsweise über mehrere Steuerjahre hinweg abgeschrieben werden.

Gruppenbesteuerung

Die Gruppenbesteuerung ist für Großunternehmen von Vorteil, die ihren Hauptsitz nach Österreich verlagern möchten oder von einer besonderen Steuerpolitik profitieren möchten.

Die Gruppenbesteuerung verrechnet Gewinn und Verlust aller in Österreich ansässigen Unternehmensfilialen und erkennt auch Verluste ausländischer Gruppentöchter an. Dadurch wird die Bemessungsgrundlage der Körperschaftssteuer reduziert und die Unternehmensgruppe zahlt effektiv weniger Steuern.

Über die Steuerberatungskanzlei Schmid

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